Ablauf

Ruhig, gründlich, aufmerksam

Keine Eile, keine Standardbehandlung. Jeder Termin richtet sich nach dem Tier, nicht umgekehrt. So sieht der Weg aus, vom ersten Kontakt bis zur Nachsorge.

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Anfrage

Sie nehmen per E-Mail oder Telefon Kontakt auf, das dauert nur wenige Minuten. Jolanda meldet sich bei Ihnen, bespricht die Beschwerden kurz vor und plant den Termin im Stall oder bei Ihnen zu Hause. Anrufen oder WhatsApp geht natürlich auch.

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Anamnese: die Geschichte Ihres Tieres

Jede Behandlung beginnt mit einem guten Gespräch. Wann begannen die Beschwerden? Was wurde bereits untersucht, was sagt die Tierärztin oder der Tierarzt? Wie wird das Tier genutzt und gehalten, was hat sich verändert? Alte Verletzungen, der Sattel, die Fütterung, alles kann ein Puzzleteil sein.

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Untersuchung des ganzen Körpers

Jolanda betrachtet Ihr Tier zunächst im Stand und in der Bewegung: Haltung, Symmetrie, Gangbild. Danach folgt die Untersuchung mit den Händen, vom Kopf bis zur Rute bzw. zum Schweif. Sie ertastet Unterschiede in Spannung, Temperatur und Beweglichkeit und testet die Mobilität von Gelenken, Geweben und Organen.

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Die Behandlung

Gefundene Blockaden werden mit sanften, tierfreundlichen Techniken behandelt: fasziale Techniken, gezielte Mobilisationen, viszerale und craniosacrale Techniken. Ausschließlich mit den Händen, ohne Geräte, Medikamente oder Injektionen. Wo sinnvoll, ergänzt Jolanda die Behandlung um Akupressur.

Ein Termin dauert beim Pferd in der Regel 60–75 Minuten, beim Hund 45–60 Minuten. Die meisten Tiere entspannen sichtbar während der Behandlung.

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Beratung & Nachsorge

Im Anschluss bespricht Jolanda die Befunde mit Ihnen, und Sie erhalten konkrete Empfehlungen: zu Ruhe und Aufbau, Training, Ausrüstung oder Management. Wo sinnvoll, stimmt sie sich mit Tierarzt, Hufschmied oder Sattler ab, gemeinsam sieht man mehr.

Vorbereitung

So bereiten Sie den Termin vor

Für das Pferd

  • Sauberes, trockenes Pferd
  • Ein ruhiger, trockener Platz mit ebenem Boden (Stallgasse, Putzplatz oder Halle)
  • Halfter und Strick griffbereit
  • Nicht unmittelbar vor dem Termin intensiv trainieren
  • Gut eine Stunde Zeit einplanen, ohne Trubel drumherum

Für den Hund

  • Ein ruhiger Raum ohne zu viel Ablenkung
  • Den Hund vorher kurz lösen lassen
  • Nicht direkt vor dem Termin füttern oder wild spielen
  • Leine oder Geschirr griffbereit
  • Tierärztliche Befunde sind willkommen

Nach der Behandlung

Ruhe gibt dem Ergebnis Raum

Eine osteopathische Behandlung stößt etwas an: Der Körper macht sich an die Arbeit, ein neues Gleichgewicht zu finden. Das kostet Energie. Manche Tiere sind ein, zwei Tage müde oder im Gegenteil besonders übermütig; auch leichter Muskelkater oder vorübergehend „anderes“ Laufen kann vorkommen. Das ist normal und legt sich von selbst.

  • Woche 1, Ruhe. Kein Training. Freie Bewegung auf Weide oder Paddock ist ausdrücklich gut; beim Hund kurze, ruhige Leinenspaziergänge.
  • Woche 2, ruhig aufbauen. Entspannt und locker arbeiten, ohne schwere Arbeit oder Versammlung.
  • Ab Woche 3, schrittweise zur Normalität. Stufenweise zurück zum gewohnten Trainings- bzw. Bewegungsniveau.

Die Behandlung wirkt bis etwa sechs Wochen nach. Ist eine Folgebehandlung nötig, plant Jolanda sie meist vier bis sechs Wochen später. Oft genügen ein bis zwei Behandlungen; zur Prävention ist ein Check ein- bis zweimal jährlich wertvoll.

Wichtig: Ein Tierosteopath stellt keine veterinärmedizinische Diagnose und ersetzt die Tierarztpraxis nicht. Bei akuten oder schweren Beschwerden, Kolik, Fieber, Verletzungen, plötzliche starke Lahmheit, rufen Sie immer zuerst Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt. Tragende Stuten werden in den ersten Monaten der Trächtigkeit grundsätzlich nicht behandelt; sprechen Sie uns gern an.